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Kometen
Kometen werden oft schmutzige Schneebälle genannt, da
sie zum Großteil aus Eis und Staub bestehen. Es gibt
sie in unterschiedlichen Größen, von wenigen Metern
bis zu einigen Kilometern.
Der Ursprung vieler Kometen ist die bei Pluto erwähnte
Oortsche Wolke. Man kann sie also als Vorratslager für
Kometen ansehen. Solange die Kometen sich noch in der Oortschen
Wolke befinden sind sie lediglich riesige Eisklumpen, die
im Weltraum umherfliegen. Jedoch kommt es immer wieder vor,
dass solche Klumpen die Oortsche Wolke verlassen, weil sie
z.B. zusammenstoßen oder von der Sonne angezogen werden.
Wenn die Kometen nun ihren Weg in das innere Sonnensystem
finden, kommen sie der Sonne immer näher. Die warme Strahlung
beginnt das Eis zu schmelzen, sodass ein Schweif aus Eis und
Staub entsteht. Der Kometenschweif zeigt immer von der Sonne
weg, egal ob der Komet zur Sonne unterwegs ist oder sich gerade
wieder von ihr entfernt. Grund ist die Strahlung der Sonne,
die den Schweif geradezu von sich wegbläst.
Kometen können auch gefährlich nahe an Planeten
vorbeifliegen und dort sogar einschlagen. Dies ist dem Kometen
Shoemaker Levy 9 1994 passiert. Er zerbrach in eine Perlenkette
aus mindestens 21 Teilen und stürzte auf Jupiter. Dabei
loderten riesige Feuerbälle auf. Die Rauchwolken, die
dabei entstanden waren, waren noch Monate später zu sehen.
Mehr zu der Oortschen Wolke und den Kometen gibts im
Planetarium Wien in unserer Show Kundschafter im Kosmos.



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